Bodenökologie

Regenwurm im Erdgang Bildquelle: Pixelio, gd
„Es gibt in der ganzen Natur keinen wichtigeren, keinen der Betrachtung würdigeren Gegenstand als den Boden! Es ist ja der Boden, welcher die Erde zu einem freundlichen Wohnsitz des Menschen macht; er allein ist es, welcher das zahllose Heer der Wesen erzeugt und ernährt, auf welchem die ganze belebte Schöpfung und unsere eigene Existenz letztlich beruhen.“ 1862, Friedrich Albert Fallou, einer der Wegbereiter der modernen Bodenkunde

Fakten zum Boden

  • 100 bis 300 Jahre kann es dauern, bis in unserem Klima eine Humusschicht von 1 cm Dicke entsteht
  • 30 bis 40 cm sind für eine hohe Fruchtbarkeit erforderlich
  • Pro Jahr und ha Boden werden bundesweit ca. 1000 cbm Grundwasser neu gebildet. Dabei wird überwiegend Trinkwasserqualität erreicht.
  • Die Fähigkeit planierter Böden wie etwa Ski-Pisten, Wasser zu speichern wird bis zu 10 mal geringer.
  • 95 % aller Insekten benötigen für ihre Entwicklung ein bodenbewohnendes Stadium.
  • Auf 1 ha Wiesenfläche leben so viele Regenwürmer und sonstige kleine Bodentiere, dass ihr Gesamtgewicht dem zweier Kühe etsprechen würde.
  • In der oberen Bodenschicht (30 cm) eines fruchtbaren Bodens pro qm leben eine Billiarde Bakterien. Würde man diese zu einer Kette aneinander reihen, so könnte man sie 25 mal um den Erdball legen.

Die Bodennutzung erfolgt aus unterschiedlichen Gesichtpunkten:

  • Standort (Wurzelraum) und Wachstumsgrundlage aller Pflanzen
  • Schutzschicht und natürlicher Filter für Grund- und Trinkwasser
  • die Lagerstätte unserer natürlichen Energieressourcen wie Kohle und Erdgas, und von Bodenschätzen
  • Nutzfläche und Baugrund für Gebäude und Verkehrsflächen
  • Produktionsgrundlage für die Land- und Forstwirtschaft
  • Wohnort und Lebensraum einer unvorstellbar vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt

Aus pflanzenbaulicher Sicht spielt die Zusammensetzung des Bodens eine besondere Rolle. Man unterscheidet z.B. nach Körnungsgrößen, wie Steine, Sand Lehm und Ton - eine physikalische Betrachtung. Jede Fraktion hat Vor- und Nachteile, ein reiner Tonboden speichert z.B. sehr viel Wasser, verfügt über sehr wenig Sauerstoff- beides sind bekanntermassen wichtige Faktoren für das Wachstum. Ein reiner Sandboden speichert nahezu kein Wasser, die Wurzel sind aber bestens durchlüftet. Da kommt glücklicher Weise Humus ins Spiel, der über ein sehr hohes Wasserspeichervermögen verfügt, den Boden auflockert und mit Sauerstoff und anderen Nährstoffen versorgt - ein natürlicher organischer Bestandteil der meisten Böden, der sich sehr sher wirkungsvoll aud physikalische aber auch biologische Eigenschaften des Bodens auswirkt.

Schokoplant Classic ist ein natürlicher Dünger, der den Humusgehalt wie auch physikalische Eigenschaften Ihres Bodens nachhaltig verbessert.