Ökologie im Garten

Ökologie ist die gesamte Wissenschaft von den Beziehungen des Organismus zur umgebenden Außenwelt, wohin wir im weiteren Sinn alle Existenzbedingungen rechnen können (nach E. Haeckel 1866).

Immer mehr Menschen beschließen, naturgemäß zu Gärtnern - insbesondere im Kleingartenwesen zeigt sich diese Tendenz deutlich. Diese Form des Gärtnerns bedeutet nicht, dass auf Pflanzenschutz verzichtet wird und dass man die Kulturen kampflos den Pflanzenschädlingen und Pflanzenkrankheiten überlassen werden. Statt dessen wird auf die Verwendung chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel verzichtet, was die direkte Bekämpfung von Schädlingen und Krankheiten stark begrenzt. Umso mehr kommen die übrigen Maßnahmen des Integrierten Pflanzenschutzes zur Anwendung.

hier die klassische Definition des Integrierten Pflanzenschutzes:

Integrierter Pflanzenschutz

ist eine Kombination von Maßnahmen, bei denen unter vorrangiger Berücksichtigung mechanischer, biotechnischer, biologischer pflanzenzüchterischer sowie anbau- und kulturtechnischer Maßnahmen die Anwendung chemischer Pflanzenschutzmittel auf das notwendige Maß beschränkt wird.

Nachfolgend stichwortartig eine Erläuterung der einzelnen Maßnahmen:

pflanzenzüchterische Maßnahmen

Einsatz von gesundem Saatgut, Verwendung krankheitstoleranter und resistenter Pflanzen

Pflanzenzüchterische Maßnahmen

Einsatz von gesundem Saatgut, Verwendung krankheitstoleranter und resistenter Pflanzen

Anbau- und kulturtechnische Maßnahmen

Aussaatzeitpunkte, Fruchtwechsel, Mischkulturen, Standortwahl, Boden und Düngung

Biotechnische Maßnahmen

z.B. Lockstofffallen, Leimringe, Gelbtafeln, etc.

Mechanische Maßnahmen

Einsatz von gesundem Saatgut, Verwendung krankheitstoleranter und resistenter Pflanzen

biologischen Maßnahmen

hierzu gehört insbesondere die Bekämpfung von Pflanzenschädlingen durch ihre natürliche Gegenspieler, die sogenannten Nützlinge.